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– Schorfheide e.V.
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Verwendungszweck: Spende.
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Widerspüche
gegen Genehmigungsbescheid:
per 13.03.2008 ca. 100
Widersprüche
Beginn: 23.01.2008 Ende: 23.02.2008
Die MOZ verweißt darauf,
dass damit
ein sofortiger Baubeginn verhindert wurde.
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Erörterungstermin (EÖT):
Gegen die Errichtung der MVA an dem
geplanten Standort Eberswalde sprachen sich aus:
- 14.267 Bürger und 4.007 Einwender (s.o.)
- Stadt Eberswalde
- Gemeinde Schorfheide
- Kreisverwaltung Barnim
- Naturschutzeinrichtungen BUND, NABU, Naturschutzbeirat
- Lokale Agenda 21 Eberswalde
Für die Errichtung der MVA sprach sich
aus
- Firma Theo Steil aus Trier/Mosel
Fazit aus Sicht der BI-S
- Das Vertrauen in eine sachgemäße Betriebsführung der
Fa. Theo Steil ist nicht gegeben.
- Umgang mit den Anwohnern in den letzten 15 Jahren war
katastrophal
- unvollständige und z.T. schludrige Erarbeitung der
Antragsunterlagen, z.T. regelrecht falsch und wahrheitswidrig
- Unqualifizierte und nicht norm-entsprehende Eingangskontrollen der angelieferten Stoffe
- Der in Zukunft existenzbedrohte Lebensmittelbetrieb (50m) erfuhr erst aus
der Presse von den Planungen
- Grenzwerte der 17.BImSchV werden nicht freiwillig
unterschritten, was anderswo zukunftsweisend ist
- Die Altbelastungen der Fa. Theo Steil durch Lärm und
Staub wurden in keiner Weise berücksichtigt
- Die Immissionsprognose ohne die Erfassung diffuser Quellen ist nicht
akzeptabel, dazu zählen u.a.
Umladvorgänge von Bahn/LKW/Schiff, Transportvorgängen
auf dem Anlagengelände,
Abkippen vor der Aufbereitungsanlage sowie Abwerfen der Abfälle
in die Aufbereitungsanlage
- Der Emissionsprognose liegen nicht die aktuellen Schadstoffdaten vor
(Datenbank NRW)
- Die Blei und Cadmium-Belastung am Standort der Firma Steil in Trier
wurden in Analogie hierzu
in Eberswalde nicht untersucht
- Die Empfehlungen der ZEUS-Studie zur Staubreduzierung wurden bisher
nur in Trier umgesetzt
- Die Summe der Emissionen aller Anlage am
Oder-Havel-Kanal wurde nicht berücksichtigt
- Die Betriebserlaubnis einer Gewerbemüllaufbereitung hat
seit Herbst 2005 zu einer extremen Mehrbelastung
der Anwohner geführt, dies würde mit der MVA entsprechend der
Antragsstellung extrem ausgeweitet.
- Dieser Gewerbemüll wird gegenwärtig nicht überdacht und soll in
Zukunft nur z.T. überdacht werden.
- Dies ist Nahrungsquelle für Ungeziefer, wie Fliegen, Schaben,
Mäuse, Ratten, .. (s. Brandvorfälle in den
Recyclinganlagen in Bernau und am Walzwerk Finow im Jahr 2006)
- Dies ist eine Brutstätte für Mikroorganismen wie Bakterien,
Actinimyceten, Basidiomyceten, Hefen
und Schimmelpilzen/Toxine
- Es fehlt ein humantoxikologisches Gutachten
- Es ist nicht auszuschließen, dass der Chlorgehalt über 1%
liegt, deshalb sollte die Feuerungstemperatur
statt 850°C die notwendigen 1100°C betragen
- Statt der bisher übliche Anteile von 5-10% sollen erstmalig
ca. 80% Shredderleichtfraktion zum Einsatz kommen.
Dies bedeutet z.B. einen höheren Kupfer-Gehalt (Quelle:
Autoelektrik), damit mehr katalytische
Reaktionen zu
unbekannten toxischen Stoffen, deren analytische Überwachung
nicht möglich ist.
- Es fehlt eine umfassendende Umweltverträglichkeitsuntersuchung
- mangelhafter Brandschutz
- Es fehlen Aussagen zum Schadstoffgehalt im Abgas
vor der Rauchgasreinigung und zur Wirksamkeit der Rauchgasreinigung
(Abscheidegrad der Filtertechnik).
- Warum ca. 60.000t entgegen eines Verkehrsminimierungsgebots
(Klima) durch ganz Deutschland transportiert werden müssen ist beim EÖT offensichtlich geworden.
Trier hat ZEUS und Eberswalde hat 15% Fördermittel.
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