Leserbrief zum MOZ-Artikel „Klima, Reden, Wünsche ...“ vom 02.08.07
veröffentlicht am 10.08.2007 in der MOZ

Schade, dass der Herr Staatssekretär Matthias Machnig bei der Einführung in die Region durch den Hintereingang in das Paul-Wunderlich-Haus geleitet wurde. Ist es einem Staatssekretär im Bundesumweltministerium nicht zumutbar sich mal eine Demonstration gegen die geplante Umweltverschmutzung  der Fa. Steil anzusehen? Interessant war auch die Reaktion der Unternehmer der Region zu sehen. Als ihnen ein offener Brief an den Staatssekretär übergeben wurde reagierten viele Unternehmer freundlich und aufgeschlossen, wenige gegenteilig. 

Bemerkenswert waren die Äußerungen des Herrn Keil von der Sparkasse Barnim. 

Die Aussage eines Transparents, nämlich „ Energetische Verwertungsanlage T. Steil bedeutet: Sondermüllverbrennung in Eberswalde = Aus für die Region“ nahm er zum Anlass von unserer Bürgerinitiative die Voraussage für seine Zinsentwicklung für die nächsten Jahre zu erfragen. Das ist natürlich lächerlich , Herr Keil. Jeder politisch interessierte und denkende Mensch weiß, dass die Zinsentwicklung im In- und Ausland von den Beeinträchtigungen in Politik und Wirtschaft, von den Auf- und Abschwüngen abhängt. Was aber bei einer geplanten Sondermüllverbrennung in Eberswalde und Umgebung passiert, das ist voraussehbar. Anerkannte Wissenschaftler prognostizieren Schlimmes. Und jeder Befürworter  dieser Anlage muss wissen, das dies ein Feldversuch ist. So etwas gab es noch nicht in Deutschland. Diese Anlage wäre ein Prototyp, Verpestung der Region hoch drei.

Hannelore Reckin / Lichterfelde