Leserbrief zum MOZ-Artikel „Widerstand gegen Müllerverbrennung“  vom 26.10.2006

 

Mit dem Druck Ihres Artikels wurde mir erst richtig klar, welcher Gefahr sich Eberswalde und die umliegenden Gemeinden ausgesetzt sehen. Die mit der MVA entsehenden äußerst negativen Einflüsse auf Mensch und Umwelt, sind kaum jemanden im direkt betroffenen und weiterem Gebiet bekannt.  Scheinbar wurden bewusst Informationen zurückgehalten. Es kann nicht sein, dass die Bürger und insbesondere die Stadtverordneten von einem derartigen Vorhaben aus der Zeitung erfahren. Hier kann man  der MOZ nur danken.

Wie ist es möglich, dass es überhaupt in Erwägung gezogen wird mitten in einem besiedelten Gebiet Müllverbrennung, in dieser sich an Mindestwerten orientierenden Form, zu zulassen? Die Abgase werden, egal aus welcher Richtung der Wind auch weht, immer auf bewohntes Gebiet niedergehen. Ganz davon zu schweigen was bei Windstille geschieht.

Bedenklich ist zum anderen auch die Nachhaltigkeit der Umwelteinflüsse. Wenn die Oberflächen erst einmal mit der Vielfalt an Giftstoffen verseucht sind, bleibt das für Generationen nach uns erhalten.

 

Ulv Koeppen

Eberswalde OT Finow

01.11.2006