MOZ-Leserbrief zum Artikel „Steil-Manager am Donnerstag in Eberswalde“ vom 11/12.11.06
Stadtverwaltung Eberswalde lässt Katze aus
dem Sack!
Nun haben wir es schwarz auf weiß.
Die Aktivitäten der Firma Theo Steil werden anscheinend nur aus Sicht der Steuereinnahmen beurteilt. Für einen unter Geldmangel stehenden Kämmerer vielleicht noch nachvollziehbar.
Aber wo sind denn die ganzen Politiker, die im Barnim für die Gesundheit der Bürger zuständig sind.
Ich hoffe nur, dass der Landrat, als oberster Hüter der Gesundheit der Barnimer Bürger und als Aufsichtratsvorsitzender der Gesellschaft für Leben und Gesundheit (einem Krankenhausverbund von Forßmann, Gropius,...), die gesundheitlichen Belange in den Vordergrund stellt.
Die Ortspolitiker sollten endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass die Müllverbrennungsanlage (MVA) nur das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Schon der Ist-Zustand ist aus gesundheitlichen Gesichtspunkten nicht mehr hinzunehmen.
Die Firma Theo Steil hat in den letzten 12 Jahren in keiner Weise den Ausgleich mit den Anwohnern gesucht, sondern extrem immer mehr Lärm und Feinstaub erzeugt.
Diese scheibchenweise Aushöhlung der Bürgerinteressen muss endlich beendet werden.
Am Freitag werden wir bestimmt in der Presse lesen:
<Die Stadt Eberswalde ist für die MVA Anlage, weil die Firma Theo Steil irgendwelche geringfügigen Zugeständnisse in Aussicht stellt>.
Na dann haben es die Politer und die Firma Theo Steil wieder einmal geschafft, uns Bürger zu ‚verarschen’, denn diese Situation hatten wir schon einmal vor 12 Jahren.
Dann kann ich die Eberswalder verstehen, die durch ihre Nichtteilname an der Bürgermeisterwahl zu verstehen geben, dass sie keinerlei Vertrauen in bürgernahe Stadtpolitik haben.
Bürgerinitiative für gesunde Umwelt - Schorfheide
Ulrich Grätsch / Lichterfelde