Von Michael Dietrich
Eichhorst (MOZ) Am Tag des Ehrenamtes hat die Gemeinde Schorfheide Bürger geehrt, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Für die Herren gab es eine Uhr, für die Damen eine Kette und für alle anschließend einen netten Abend im Gasthaus.
Die Auszeichnung ehrenamtlicher Arbeit hat lange Tradition in der Schorfheide. Neujahrsempfänge oder andere feierliche Anlässe werden alljährlich dafür genutzt, verdiente Bürger öffentlich für ihren Einsatz zu würdigen. In diesem Jahr war es die Sondersitzung der Gemeindevertreter. Und es gab eine Neuerung: Die Ortsbeiräte hatten das Vorschlagsrecht und die Ortsbürgermeister fungierten als Laudatoren.
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Mit Eberhard Thiele ehrte Lichterfeldes Ortsbürgermeister Dietrich Bester einen Aktivisten der ersten Stunde der Bürgerinitiative für eine gesunde Umwelt - Schorfheide. Den 66-jährigen kennen mehr als 14 000 Bürger der Region, die gegen den Bau einer Sondermüllverbrennungsanlage unterschrieben haben. Für die Organisationsarbeit habe er mehr als 1000 Stunden Detailarbeit mit Protokollen, Stellungnahmen und den Kontakt zu Behörden und Mitstreitern investiert. Thiele nahm die Auszeichnung auch für die anderen Aktiven der Bürgerinitiative entgegen und versprach, in seinem Kampf nicht nachzulassen..
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Mit den Uhren und Ketten als Geschenk für die Ausgezeichneten verband Bürgermeister Uwe Schoknecht die Hoffnung, dass die ehrenamtlich Aktiven auch etwas "zu vererben" hätten. "Es wird zwar nicht das Haupterbstück sein", gestand Schoknecht. Aber vielleicht stecke der Dank ja auch die Nachkommen an, verriet er, bevor er die Geehrten ins Gasthaus "Zur Schorfheide" zum Abendessen einlud.